Montréal-du-Gers - Eauze
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Gestern abend hat es noch leicht geregnet. So starten wir um 07:45 Uhr bei Morgennebel und angenehmen 16 Grad unsere Wanderung. Bergab und Bergauf hielt sich in Grenzen. Allerdings kamen wir zur einer Stelle wo mein Navi was anderes meinte als die Wegmarkierung. Auch ein chinesischer Wanderer aus N.Y. suchte dort die Route. Denn der Weg laut Naviroute war sehr verwachsen. Ich macht den Vorschlag „No risk, no fun“ und er schloss sich sofort uns an. Wir kamen nicht weit, denn der Weg mündetet in einer Sackgasse. Ich meinte irgendwie müssen wir über den Graben auf die andere Seite. Er meinte da ist aber ein „River“! Nichts desto trotz, durch meterhohe Brennessel einen Steilen Abhang hinunter. An der Stelle die ich gewählt hatte konnten wir über Steine trockenen Fußes den „River“ queren.
Das war für diesen Menschen ein Erlebnis besonderer Art und lobte mich für diese Routenführung. Dann kam ein Aufstieg nach A Lamothe, wo sich eine Labstelle befand die wir gerne nutzten. Der Mann von New York verabschiedete sich von uns und ging weiter. Nach der Rast sahen wir uns noch die Kirche von A Lamothe an, leider war keine Innenbesichtigung möglich, da geschlossen war. Danach ging es einer alten Bahntrasse entlang bis Eauze. Da mittlerweile die Temperatur um die 24 Grad aufwies, genossen wir den Weg der zum größten Teil beschattet war. Gleich am Stadtrand befand sich ein Einkaufscenter, wo wir uns unser obligatorisches Bier und Zitronenlomonade kauften und auf einer Wiese Rast hielten. Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Quartier um sich unserer Rucksäcke zu entledigen. Anschließend machten wir einen Stadtbummel. Wir kauften uns Abendbrot und verzehrten dies zur späteren Zeit auf einer Parkbank. Dies ist heut mein erster Bericht, der unter freiem Himmel enstanden ist.
Tag 8 (16. Mai 2022)