Gijón - Avilés
Der heutige Tag beginnt um 6:30 Uhr mit einem Schreck. Mein Mikrofaser-Badetuch hatte sich in Luft aufgelöst. Zuerst dachte ich, vielleicht hat es einer draußen auf die Wäscheleine gehängt. Aber auch dort war es nicht zu finden. Alle anderen Nächtigungsgäste schliefen noch, so wollte ich deswegen auch keinen Lärm machen. Ich muss halt für den Rest des Weges mit meinem Handtuch auskommen. Oder ich habe die Möglichkeit mir wo eines zu kaufen. Das Frühstück fiel sehr karg aus. Heidi‘s löslicher Kaffee, ein trockener Toast und zwei Kekse. Offiziell hätte es erst um 9:00 Uhr Frühstück gegeben. Der Toast und die Kekse waren vorbereitet, aber noch keine Butter oder Marmelade. Es wird sich unterwegs schon was finden. So starten wir um 7:45 Uhr. Wir überlegten kurz, ob wir die Stadt mit dem Bus verlassen sollten. Nahmen aber dann davon Abstand. So mussten wir 7,3 Kilometer marschieren bis wir das Stadtende erreichten. Wir verabsäumten, noch in der Stadt auf ein zweites Frühstück einzukehren. Wie sich herausstellte ein fataler Fehler. Es gab auf dieser Etappe bis kurz vor dem Ziel keine Einkehrmöglichkeit.   Die erste längere Rast machten wir nach 14 Kilometer in Santolaya bei der Iglesia de Santa Eulalia. Bis zum ersten Vorort von Avilés - nähmlich Tabaza - hatten wir noch 7 Kilometer vor uns. Zum Glück keine steilen Austiege mehr. Den erreichten wir kurz nach 13 Uhr, und kehrten gleich einmal in der Bar Tano ein. Ein Imbiss ein Bier und schon sieht die Welt anders aus.Bei Durchsicht des Kartenmaterials mussten wir feststellen, dass der Rest des Weges (9 Km) bis Avilés nur neben der stark befahrenen Hauptstraße AS19 führt. Aus diesem Grund nehmen wir für das letzte Stück den Bus. Dies hat ausnahmsweise nichts mit meinem Fuß zu tun. Nach Einquartierung in Avilés in der Pensión La Fruta unternehmen wir noch einen Spaziergang durch die Stadt. Ein Supermarkt wird wieder für unser Abendessen sorgen. Diashow Diashow
Tag 29 (6. Juni 2022)