Tapia de Casariego - San Vicente
Tagwache um 6:30. Es regnet. Wir bereiten uns selbst das Frühstück. Nach dem Frühstück hört der Regen auf. Trotzdem wird der Regenmantel vorsorglich griffbereit über den Rucksack gehängt. Es ist heute unser letzter Teilabschnitt an der Nordküste Spaniens. Nach einer Stunde beginnt es zu wieder zu regnen.In Figueras überqueren wir die lange Brücke nach Ribadeo. Damit verlassen wir auch Asturias und gelangen nach Galicien. Ab jetzt geht es ins Landesinnere. In Ribadeo erfolgt die Einkehr im ersten am Weg liegenden Gasthaus. Hier verbringen wir eine halbe Stunde im Trockenen. Die Überlegung ob wir im Regen weiter wandern oder wieder ein öffentliches Verkehrsmittel benutzen, wird in der Touristeniformation zerschlagen. Es gibt auf unserer Route - zumindest am Wochenende - keine Öffis. Das nächste Problem das sich stellt ist das Quartier. Entweder sie sind noch geschlossen oder bereits ausgebucht. Auch hier hilft die Touristeninformation weiter. Es wird ein Hotel in San Vicente gefunden, wo wir noch unterkommen. Dies sind zwar nur mehr ca 10 Kilometer zu gehen, aber das nächste Quartier gäbe es erst wieder in 25 Kilometer. Dies wird uns zu viel. Also gehen wir weiter. Egal ob wir vom Regen nass sind oder bei Sonnenschein durch Schweiß. In Casa da Pena kehren wir nochmal ein. Der Geruch aus der Küche macht hungrig. Wir entschließen uns entgegen unseren Gepflogenheiten ein Mittagessen einzunehmen. Da wir bis zu unserem Quartier ohnehin nur mehr einen Kilometer zu gehen haben. So erreichen wir um 14:30 Uhr das Hotel Casa Domingo das ziemlich einsam am Straßenrand liegt. Aber es gehört schon zu dem Ort San Vicente. Ab jetzt müssen wir davon ausgehen, dass wir den Rest des Weges nach Santiago de Compostela zu Fuß gehen müssen.  Morgen kratzen wir bereits an der 30 Kilometer Etappe. Diashow Diashow
Tag 34 (11. Juni 2022)